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Dr. Thomas Straub
Orthopäde
     
 

Osteoporose

Mehr als 5 Millionen Menschen – Frauen und Männer - in Deutschland leiden an Osteoporose.
Alle 5 Minuten bricht ein Wirbelköper als Folge von Knochenschwund.
Häufig werden diese Brüche nicht erkannt, weil sie im Anfangstadium schleichend verlaufen- möglicherweise haben Sie bereits einen Wirbelkörperbruch erlitten ohne es zu wissen. Wenn bei Ihnen aber bereits ein Bruch vorliegt, ist damit zu rechnen, dass Sie noch weitere Knochenbrüche erleiden werden. In weiter fortgeschrittenen Erkrankungsstadien der Osteoporose verlaufen die Brüche zumeist äußerst schmerzhaft – ein Wirbelbruch übertrifft oft in seiner Schmerzstärke den „Vernichtungsschmerz“ des Herzinfarktes – und führen zu anhaltenden Beeinträchtigungen, wie Gehbehinderung, Buckelbildung und ausgeprägte Größenminderung.

Knochenschwund muss nicht sein

Zur Früherkennung und zur Verlaufskontrolle setzte ich in meiner Praxis ein Knochendichtemessgerät ein. Dieses arbeitet nach neuesten wissenschaftlichen Standards sehr schonend und exakt auf der Basis einer Ultraschallmessung an den Fingern. Hiermit lässt sich für jede Person unter Beachtung individueller Faktoren eine Abschätzung des Knochenzustandes am gesamten Skelett abgeben.
Osteoporose - v. a. im Frühstadium - lässt sich heutzutage gut behandeln.
Nach Erhebung der Krankengeschichte, eingehender körperlicher Untersuchung, Röntgendiagnostik der Wirbelsäule und Überprüfung bestimmter Laborwerte wird bei deutlich verminderter Knochendichte eine medikamentöse Behandlung eingeleitet.
Basis jeder Therapie ist die ausreichende Versorgung des Körper mit dem Knochenbaustoff Calcium und dem Vitamin D, welches den Einbau von Calcium in den Knochen fördert.
Daneben ist vor allem reichlich Bewegung an der frischen Luft angezeigt.

Wie kann ich mein persönliches Risiko abschätzen?

Im nachfolgenden Selbsttest können Sie mit geringem Aufwand erfahren, wie es um Ihre Knochengesundheit steht.

Sie haben es mit in der Hand, ob Ihr Leben mit stabilen Knochen lebenswert und in Bewegung bleibt.
Wenn Sie nachfolgend auch nur eine Frage mit „Ja“ beantworten müssen, sollten Sie mit uns Kontakt aufnehmen zur weiteren Abklärung ihres individuellen Risikos und Beratung, ggf. auch Einleitung der notwendigen Therapie.

  • Hat oder hatte Ihre Großmutter, Mutter oder Schwester eine Osteoporose, einen Rundrücken, einen Unterarm-, Wirbelkörper- oder Schenkelhalsbruch?
  • Haben Sie nach dem 40. Lebensjahr einen oder mehrere folgender Knochenbrüche erlitten: Unterarm, Wirbelkörper, Oberschenkelhals, Oberarm und/ oder Rippe?
  • Ist Ihre körperliche Aktivität vermindert? Sind Sie ans Haus gefesselt?
  • Waren oder sind Sie sechs Monate oder länger bettlägerig oder auf den Rollstuhl angewiesen?
  • Ist Ihre Ernährung oder Ihr Genussmittelgebrauch knochenschädigend? Ernähren Sie sich kalziumarm (selten Milch oder Milchprodukte, kaum grünes Gemüse, keine kalziumhaltigen Nahrungsergänzungsmittel)?
  • Wurde Ihnen der Magen oder ein Teil davon entfernt?
  • Trinken Sie täglich mehr als zwei Gläser eines alkoholischen Getränkes?
  • Rauchen sie täglich 20 oder mehr Zigaretten?
  • Nehmen oder nahmen Sie länger als 6 Monate kontinuierlich Kortisonpräparate ein?
  • Sind Sie gehbehindert, benutzen Sie eine Gehhilfe?
  • Haben Sie Lähmungen?
  • Stolpern oder Stürzen Sie sehr häufig?
  • Sind Sie sehbehindert trotz einer Brille?
  • Nur für Frauen: Beträgt bei Ihnen die Dauer der natürlichen Monatsregel 30 Jahre oder weniger? Oder hatten sie einen über 12 Monate anhaltenden Wegfall der Monatsregel?

 

 

Dr. Thomas Straub
Orthopäde

Chirotherapie- Sportmedizin- Akupunktur
Belegarzt am KKH Dingolfing

Marienplatz 28 a 84130 Dingolfing

Fon: 08731 / 323400
Fax: 08731 / 323080

 
Forschungsgruppe Akupunktur

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